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  • Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
    Bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, London
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  • Bremen, Die Glocke, 20:00 Uhr
    Tiefgründig mit Augenzwinkern
    Sir Roger Norrington, Radek Baborak
  • Bremen, Die Glocke, 20:00 Uhr
    Tiefgründig mit Augenzwinkern
    Sir Roger Norrington, Radek Baborak
  • Bremen, Die ›Kammer-Philharmonie‹, Gesamtschule Bremen-Ost, 20:00 Uhr
    Romantik trifft russischen Jazz
    Bettina Wild, Marc Froncoux, Clemens Rave
  • Bremen, Die Glocke, 20:00 Uhr
    jazzahead!
    Florian Donderer, liro Rantala
  • Bassum, Stift Bassum, Kapitelsaal, 17:15 Uhr
    Romantik trifft russischen Jazz
    Bettina Wild, Marc Froncoux, Clemens Rave
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler

Programm

  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
  • Andante aus Oktett op. 103, Fassung für Oboe, Fagott und Klavier (Arr. Ulrich König)
  • Johannes Brahms (1833 - 1897)
  • Allegro aus Sonate für Klavier und Cello op. 38, Fassung für Oboe, Fagott und Klavier (Arr. Ulrich König)
  • Camille Saint-Saëns (1835 - 1921)
  • Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168
  • Camille Saint-Saëns
  • Sonate für Oboe und Klavier D-Dur op. 166
  • Francis Poulenc (1899 - 1963)
  • Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43
Wann ist ein Wunderkind ein Wunderkind? Wenn es über ein fotografisches Gedächtnis verfügt? Wenn es seine erste Klavierschule nach nur einem Monat abgeschlossen hat? Wenn es mit zehn Jahren alle 32 Beethoven-Klaviersonaten auswendig kann? Wenn dem so ist, war Camille Saint-Saëns ein echtes Wunderkind. Seine Pianistenkarriere erlebte viel später, mit ihrem 75. Bühnenjubiläum, ihren letzten großen Höhepunkt. Das war 1921, neun Jahre nach der Geburt von John Cage. Begonnen hatte sie 1846, drei Jahre vor Chopins Tod. Sein Klavierspiel zeichnete sich durch eine gewisse Eleganz aus, durch ein luftiges, schnörkelloses Spiel. Das prägte auch seine Kompositionen, vor allem die Werke mit Klavierbeteiligung.
Johannes Brahms und die Oboe? Als Solo-Instrument hat er sie nicht vorgesehen; zwar schrieb er ein Quintett mit Klarinetten- und ein Trio mit Horn-Beteiligung, aber nichts dergleichen für Oboe. Also, dachte sich Ulrich König, muss eine Bearbeitung her. König, bereits seit 1988 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, hat mit verschiedenen Arrangements bereits reichlich Erfahrung gesammelt, u.a. für sein Ensemble ›Das ABBArtige Quartett‹. Nun also Brahms!

Musiker

Kimiko Imani

Die in Japan geborene Pianistin Kimiko Imani schloss ihr Studium bei Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik in Detmold mit dem Konzertexamen ab.

Ihr erfolgreiches Debüt als  Solistin feierte Sie in der Suntory Hall in Tokio mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Es folgen zahlreiche Konzerte mit renommierten Orchestern in Japan und Deutschland.

Als GWK Musikpreisträgerin tritt die leidenschaftliche und engagierte Kammermusikerin zudem regelmäßig bei bedeutenden Festivals und internationalen Konzertreihen in Europa und Asien auf.

Zu ihren musikalischen Partnern zählen so bedeutende Musiker wie der Fagottist Sergio Azzolini und der Oboist Maurice Bourgue. Zusammen bilden sie seit 2011 das Maurice Bourgue Trio, ein herausragendes Ensemble, das in zahlreichen internationalen Konzertsälen zu hören ist und in diesem Jahr seine erste CD eingespielt hat.

Weitere CDs veröffentlichte Sie 2008 mit dem Oboisten Pavel Sokolov und 2014 mit dem Fagottisten Marceau Lefevre.
Kimiko Imani

Kimiko Imani
© Kimiko Imani



Ulrich König

Ulrich König war erster Preisträger beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Mitglied des RIAS-Jugendorchesters Berlin.

Sein Oboenstudium absolvierte er in Berlin, Hannover und Stuttgart. Während dieser Zeit musizierte er in der Jungen Deutschen Philharmonie und im European Union Youth Orchestra.

1988 wurde er Mitglied der Deutschen Kammer-philharmonie Bremen und gehört damit zu den ersten Bläsern, die als Gesellschafter fest in das Orchester aufgenommen wurden. Er ist auch bereits solistisch mit der Kammerphilharmonie aufgetreten und war u. a. Gast bei Gidon Kremers Lockenhaus-Musikfestival sowie beim Kammer-musikfestival ›Spannungen‹ von Lars Vogt im Kraftwerk Heimbach.

Gerne ist Ulrich König auch als Bearbeiter und Arrangeur aktiv – von klassischen Werken für die Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ebenso wie von Popmusik für sein Ensemble ›Das ABBArtige Quartett‹.
Ulrich König

Ulrich König
© Julia Baier



Rie Koyama

Rie Koyama, geboren 1991, stammt aus einer japanischen Musikerfamilie. Sie wuchs in Deutschland auf und gewann bereits bei 23 bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben erste Preise: beim The Muri Competition, beim 37. Deutschen Musikwettbewerb, beim 57. Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen, beim International Academic Oboe and Bassoon Competition Lódz/Polen sowie beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ 2006. Rie Koyama erhielt zudem den Preis des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). Rie Koyama studiert an der staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Professor Akio Koyama.

Im September 2013 wurde sie beim 62. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München mit dem 2. Preis in der Kategorie Fagott ausgezeichnet (bei Nichtvergabe des 1. Preises) und gewann außerdem den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition.

Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und erhielt im Mai 2012 ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Sie ist bereits als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Korean Chamber Orchestra und vielen mehr aufgetreten.

Seit 2004 ist sie Fagottistin beim Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies und Michael Hofstetter, seit 2008 beim Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Sebastian Tewinkel und seit 2010 beim Bach-Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Rie Koyama

Rie Koyama
© Dorothee Falke




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