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  • Österreich, Wien, Musikverein, 19:30
    Werke von Haydn, Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Christian Tetzlaff
  • Japan, Yokohama, Minato Mirai Hall, 15:00
    Werke von Franz Schubert
    Paavo Järvi
  • Japan, Tokorozawa, Muse Tokorozawa (Civic Cultural Centre), 15:00
    Werke von Mozart, Haydn und Schubert
    Paavo Järvi
  • Japan, Tokyo, Tokyo Bunka Kaikan, 19:00
    Werke von Schubert, Mozart und Haydn
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Tokyo, Tokyo Opera City Concert Hall, 19:00
    Werke von Mozart, Bach und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Nagoya, Aichi Prefectural Art Theater Concert Hall, 18:45
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Nishinomiya, Hyogo Performing Arts Center, 14:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Japan, Miyazaki, Medikit Arts Center Miyazaki, 15:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Daegu, Concert House, 19:30
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Seoul, Lotte Concert Hall, 20:00
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi, Hilary Hahn
  • Südkorea, Yongin, Samsung Concert Hall, 19:30
    Werke von Mozart und Schubert
    Paavo Järvi
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Konzertkategorien Orte Komponisten Mitwirkende Künstler
20171101 JB Quartett 078cJulia Baier 400 267

3. Kammerkonzert

›Enthaltsamkeit und himmlische Längen‹

Bei der dritten Ausgabe der Kammermusikreihe erwarten das Publikum diesmal kleine Meisterwerke, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Neben zwei komplexen Werken von Franz Schubert bringt das Streichquartett der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zudem ein minimalistisches Klangkunstwerk von Anton Webern zu Gehör.

Endlich als Instrumentalkomponist Anerkennung erfahren – auch dieses Anliegen steckte wohl hinter der Komposition seines 13. Streichquartett, das Schubert dem befreundeten Geiger Ignaz Schuppanzigh widmete. Tatsächlich brachte der berühmte Violinist das kammermusikalische Stück, das den Beinamen ›Rosamunde‹ trägt, im März 1824 mit seinem Quartett in Wien zur Uraufführung. Das kurz darauf komponierte Streichquartett Nr. 14 ›Der Tod und das Mädchen‹, das auf ein Gedicht von Matthias Claudius zurückgeht, dagegen irritierte den Schubert-Freund. In dem Werk beschäftigte sich der damals schon von Krankheit gezeichnete Komponist mit der Vergänglichkeit des Lebens. Vor dieser Totentanz-Kompositon, die nur so strotzt von musikalischen Todessymbolen, schreckte Schuppanzigh zurück. Schubert hingegen liebte die ›himmlischen Längen‹, die ausschwingenden Melodien, das intensive Durchwandern seiner architektonischen Räume.

Einen spannenden Gegensatz zur Schubertschen Komplexität verkörpern dabei die ›Sechs Bagatellen‹ von Anton Webern. Etwa 90 Jahre nach Schubert schuf Webern diese Miniaturen von höchster Dichte und verzichtete gänzlich auf alles Nebensächliche. Seine Bagatellen seien vielleicht »das Kürzeste, das es in der Musik bisher gegeben hat«, schrieb Webern selbst über seine Komposition. »Ich habe dabei das Gefühl gehabt: Wenn die zwölf Töne abgelaufen sind, ist das Stück zu Ende«, erläuterte der Komponist seine Vorgehensweise, die sein Lehrer Arnold Schönberg im Vorwort zur Partiturausgabe als bemerkenswerte »Enthaltsamkeit« hervorhebt.

An insgesamt drei Konzertterminen ist das Publikum herzlich eingeladen, sich ein eigenes (Klang)Bild zu machen. Gunther Schwiddessen (Violine), Friederike Latzko (Viola), Tristan Cornut (Violoncello) – allesamt langjährige Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – sowie die Violinstin Zuzana Schmitz-Kulanova spielen das Programm in der ›Kammer-Philharmonie‹ in der Gesamtschule Bremen-Ost, im KITO in Vegesack und im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin.

Zu den Konzerten...


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»die besten Brahms-Versteher kommen aus Bremen«
Hamburger Abendblatt


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